St. Michael und Paulus

Beratungsstelle gegen Alltagsrassismus

Rassismus ist in unserer Gesellschaft leider noch immer
allgegenwärtig. Auch im Kreis Mettmann gehört rassistische
Diskriminierung zum Alltag vieler Menschen – ob bei der
Wohnungs- oder Arbeitssuche, bei Behördengängen, in der
Schule oder in der Öffentlichkeit. Durch die neu geschaffene
Beratungsstelle gegen Alltagsrassismus in der Mühlenstr. 15
in Mettmann erhalten Betroffene nun eine zentrale
Anlaufstelle: Wie sollte ich mich im Fall einer rassistischen
Diskriminierung verhalten und wie kann ich mich dagegen
wehren? Die Mitarbeiter*innen der Beratungsstelle leisten
Hilfestellung, informieren über mögliche rechtliche Schritte
und begleiten zu Terminen. Wenn dies gewünscht wird,
werden die Fälle durch die Beratungsstelle öffentlich
gemacht. Das Gemeinschaftsprojekt von AWO, Caritas,
Diakonie, DRK sowie dem Paritätischen Wohlfahrtsverband
wird vom Kreis Mettmann finanziert. Dabei besteht auch eine
enge Zusammenarbeit mit dem Kreisintegrationszentrum in
Mettmann.
Neben der Beratungstätigkeit stellt die Präventionsarbeit
einen zentralen Bestandteil des Projekts dar. Gemeinsam mit
Schulen und anderen Bildungsträgern können Workshops
zum rassismussensiblen Umgang miteinander durchgeführt
werden und auch die Mitarbeitenden von öffentlichen
Institutionen können diesbezüglich geschult werden. Durch
Empowerment-Workshops und die Schulung von
Multiplikator*innen sollen potenziell betroffene Menschen
gestärkt und ihre Vernetzung untereinander gefördert
werden. Zudem richtet sich das Präventionsangebot in Form
von Infoveranstaltungen und Trainingskursen an alle
Menschen im Kreis Mettmann.
Beratungsstelle gegen Alltagsrassismus
Mühlenstr. 15, 40822 Mettmann
www.gegen-alltagsrassismus.org
info@gegen-alltagsrassismus.org
Mo-Fr: 02104 – 95282-45; -46; -47