St. Michael und Paulus

5.5.2022 - Alles ist verbunden

Welche Formen der Vergemeinschaftung fördern eine Kultur des Lebens und welche nicht? Und welche Rolle spiele ich in diesem wundervollen Gefüge, das uns im Mikro- und im Makrokosmos begegnet, in der sichtbaren und der unsichtbaren Welt, in allen Beziehungen und Lebensbereichen?

Diese Zusammenhänge beschreibt auf fantastische Weise der deutsche Autor und Dramaturg Fabian Scheidler in seinem jüngsten Buch „Der Stoff aus dem wir sind“. Ausgehend von einer Analyse der Entwicklung im naturwissenschaftlichen Bereich wie in der Physik oder der Biologie zeigt er auf, dass ein rein mechanistisch-technokratisches Weltbild, wie es nach wie vor medial und pädagogisch vermittelt wird, längst falsifiziert worden ist. Er zitiert den Quantenphysiker Richard Feynmann, der betont: „Die Wissenschaft kann dem Mysterium einer Blume nie etwas wegnehmen, sondern nur etwas hinzufügen!“

Dr. Georg Plank, Pastoralinnovation
Webseite: www.pastoralinnovation.org


Dieser Satz -Alles ist verbunden- ist mir schon häufiger begegnet. Wir wissen oder erfahren an uns selber, wie beispielsweise Körper und Seele miteinander verbunden sind. Wenn der eine leidet, leidet auch der andere und wenn es dem einen gut geht, geht es auch dem anderen gut. Wir haben schon von psychosomatischen Krankheiten gehört und diese an uns selber erfahren, wenn sich hinter körperlichen Symptomen psychische Ursachen verstecken. Teresa von Avila, die spanische Karmelitin des 16. Jahrhunderts, hat es so formuliert: „Tue deinem Leib etwas Gutes, dass deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ Alles an uns, auch unser Körper, ist letztlich Geschenk Gottes. Diesen zu pflegen, ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern anscheinend auch so etwas wie ein Gebot Gottes. Wir selber sind es, die von diesem Gebot profitieren.

Gisbert Punsmann, PR

  • INNO Kirche Velbert

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