St. Michael und Paulus

12.5.2022 - Kunst ist Lebensmittel

Viele Menschen schöpfen ihr Verständnis von Einheit in Vielfalt vor allem aus der Kunst. Ob bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater oder Tanz oder sonst eine der unerschöpflichen Ausdrucksformen menschlichen Denkens und Fühlens, Empfindens und Suchens – im sinnlich Wahrnehmbaren öffnen sich die nicht messbaren Dimensionen von Menschsein, ja von Leben mitten in einer unfassbaren Fülle von Leben.

Während des ersten Jahres der Coronapandemie habe ich jeden Morgen im formatmäßigen riesigen Bildband „Peoples and Places of the Past“, dem „National Geographic Illustrated Atlas of the Ancient World“ gelesen und meditiert. Allein der weltweite Blick in Kulturen aus allen Zeiten und Orten löste bei mir Gefühle des Staunens und der Dankbarkeit aus.

Ganz ähnlich geht es vielen Menschen, die sich mit zeitgenössischer Kunst beschäftigen und sich von ihr berühren lassen.

Dr. Georg Plank, Pastoralinnovation
Webseite: www.pastoralinnovation.org


So wie „Kunst ein Lebensmittel“ sein kann, so kann dies für andere Menschen etwas ganz anderes sein. Ein Lebensmittel bei mir persönlich ist „Bewegung“. Ich bewege mich gern, auch gern zügig. Mir macht das Spaß, insbesondere wenn ich gleichzeitig etwas Spannendes sehen kann, wenn ich der Natur, wenn ich dadurch Gott ganz nah sein kann. Da kann ich Schöpfung erleben. Da spüre ich, was Gott geschaffen hat und bin ein Teil davon. Was ist mein Lebensmittel und wie fördere ich dieses Mittel?

Gisbert Punsmann, PR

  • INNO Kirche Velbert

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